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Bilanz Weihnachten

"Mehr als 2.000 mal, das heißt alle drei Minuten, wurden die NÖ Rettungsdienste während der Weihnachtsfesttage zu Notfalleinsätzen gerufen. Auch an diesen Tagen standen die Mitarbeiter vom Roten Kreuz, Arbeitersamariterbund, den Johannitern, der Christophorus Flugrettung, der Bergrettung und 144 Notruf NÖ bereit um in Notfällen rasch Hilfe zu bringen. Mein besonderer Dank gilt all jenen, die Weihnachten nicht im Kreise ihrer Lieben verbringen konnten, sondern für ihre Mitmenschen im Einsatz waren“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Der Heilige Abend war dieses Jahr mit 697 Einsätzen einer der einsatzreichsten der letzten Jahre. Davon waren 564 mal Rettungsteams vom Roten Kreuz, dem Arbeitersamariterbund und der Bergrettung im Einsatz, bei 133 Einsätzen musste zusätzlich ein Notarzt zu Hilfe eilen, der oft durch ein näher stationiertes Rettungsteam unterstützt wurde. Am Christtag waren es 729 Notfallrettungseinsätze. Am Stephanitag, dem dritten Weihnachtsfeiertag, schrillten über 600 mal die Pager in den Rettungsdienststellen. Über die drei Festtage verteilt musste gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg an Notfalleinsätzen von knapp 30% festgestellt werden.

Die Zahl der Verkehrsunfälle über die Weihnachtsfeiertage mit verletzten Personen gingen mit 27 gegenüber 38 im Vorjahr zurück. Rund zwei Drittel aller Notfälle waren bedingt durch akute Gesundheitsverschlechterungen wie Herz-Kreislauf- oder Lungenproblemen und neurologische Erkrankungen. Mit knapp sechzehn Prozent waren Stürze und Verletzungen der Grund der Alarmierungen, der Rest verteilte sich auf andere akute Erkrankungen. 23 Anrufer bekamen telefonische Unterstützung durch einen Leitstellenmitarbeiter bei der bevorstehenden oder bereits einsetzenden Geburt.

Insgesamt wurden bei 144 Notruf NÖ mehr als 10.000 ein- und ausgehende Telefonate gezählt. Daraus resultierten neben den Notfalleinsätzen noch mehr als 2.400 Krankentransporte, sowie 1.431 telefonische Informationen zum NÖ Ärztedienst, dienstbereiten Zahnärzten und Apotheken. „Die Niederösterreicher können darauf vertrauen, dass die Rettungs- und Einsatzkräfte jederzeit bereit stehen, wenn Hilfe benötigt wird – eben auch an den Feiertagen“, so Mikl-Leitner abschließend.

Links zum Thema
Rotes Kreuz NÖ
Arbeitersamariterbund NÖ
Christophorus Flugrettung
Bergrettung





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