Kommunikation bei Hubschraubereinsätzen mittels TETRADie folgende Verfahrensweise soll die Kommunikation zwischen Leitstelle und NAHs vereinheitlichen und vereinfachen. Oftmals entstehen lange Kanalbelegzeiten mit wenig Informationsgehalt die sich mit untenstehendem Regelwerk durchaus vermeiden lassen. Damit ist nun auch klar, wer wann wo mit dem NAH reden kann, soll oder muss.Alarmierung: Der NAH-Dispo löst die Pageralarmierung aus und der NAH wird im Disposystem automatisch auf "alarmiert" gesetzt. Die NAH-Crew bestätigt durch Drücken von Status 9 "Ruf erhalten" (egal auf welchem Gerät) die Einsatzübernahme. Während dem Start: Der Startvorgang ist durch CFV-firmeneigene Verfahren genau geregelt und betrifft die Leitstelle nicht. Während des Startens kommuniziert der NAH nur im Notfall mit der Leitstelle. Der Pilot zeigt der Crew den Beginn des Startvorganges mit dem Callout "WIR STARTEN" an. Nach dem Start: Nach dem Piloten-Callout "GESTARTET" drückt der Sanitäter den Status "Hinfahrt", meldet auf der TETRA-Gruppe des Einsatzortes (steht im Alarmierungstext) beim örtlich zuständigen Disponenten den Start und erhält Informationen zum Notfallort und Begleitfahrzeug. Die Leitstelle gibt die wichtigsten Informationen unaufgefordert durch, wobei es für die NAH Crew immer wichtig ist zu wissen, ob die Mannschaft erst alarmiert, auf Hinfahrt oder bereits vor Ort eingetroffen ist. GPS-Koordinaten gibt die Leitstelle nur auf Anfrage bekannt, da die Koordinaten im Pageralarmruf enthalten sind und der Pilot ausserdem "beliebte", oft angeflogene Einsatzorte natürlich kennt. Beispiel: Vor der Landung am Notfallort: Der NAH nimmt mit dem Kontaktfahrzeug (RK oder Polizei) Funkkontakt auf, um Landemöglichkeit, etc abzuklären. Dies betrifft die Leitstelle nur dann, wenn sich das gerufenen Fahrzeug nicht meldet. In diesem Fall wird die Leitstelle das Fahrzeug via GSM anrufen und darauf hinweisen, dass nach Möglichkeit einer zum Fahrzeugfunk geht. Die erfolgte Landung wird der Leitstelle durch Drücken des Status "Am Berufungsort" gemeldet. Nach dem Start am Notfallort: Nach dem Piloten-Callout "GESTARTET" gibt der Sanitäter Status "Transport". Er wechselt auf die TETRA-Hubschraubergruppe, meldet sich beim AIRDISPO und gibt den Zielort bekannt. Wird kein Patient transportiert, dann sollte der Leitstelle der Grund dafür gesagt werden (NACA 7, übergabe an RTW, ..) damit es im Einsatzleitsystem richtig verbucht werden kann. Beispiel: Nach der Landung am Krankenhaus: Der NAH gibt Status "Am Abgabeort". Nach dem Start am Krankenhaus: Nach dem Piloten-Callout "GESTARTET" gibt der Sanitäter den Status "Frei Funk". Nach der Landung am Stützpunkt: Der NAH meldet die erfolgte Landung am Stützpunkt durch Drücken des Status "Frei Wache". Wichtige Zusatzregeln: Bei Folgeeinsätzen wird der NAH-Crew via Funk der "ganze Einsatz" durchgesagt, da z.B. der Pilot nicht die Pagernachricht lesen kann. Alle Fremdeinsätze (Einsätze in anderen Bundesländern) werden auf der TETRA-Hubschraubergruppe abgewickelt, unabhängig von der am Pager eventuell angezeigten Gruppe. Sekundärtransporte werde komplett auf der TETRA-Hubschraubergruppe abgewickelt, unabhängig von der am Pager eventuell angezeigten Gruppe. Während des Landevorganges kann der NAH auch auf der Gruppe "BOS Nö" funken, da er dort Kontakt zur Polizei hat. Daher diese Gruppe konseuent auf alle Dispoplätzen überwachen. |
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