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Auf was soll der EH-Trainer / Lehrbeauftragte beim Thema "NOTRUF" besonders achten?Die einzig richtige Notrufnummer für medizinische Notrufe ist 144.
Falsche Rufnummern oder der Umweg über andere Organisationen können im schlimmsten Fall eine rasche Hilfeentsendung verzögern. Noch während der Melder den Notruf absetzt, entsendet bereits parallel der Disponent die Rettungsmittel. Es sind immer mindestens zwei Mitarbeiter der Rettungsleitstelle mit der Bearbeitung eines Notfalls beauftragt. Durch die Erhebung aller notwendigen Informationen wird keine Zeit verloren. Der Ablauf während eines Notrufgesprächs ist bis ins Detail geplant und strukturiert. Aufgrund der Ablaufstruktur an der mindestens zwei Mitarbeiter beteiligt sind wird jener Mitarbeiter der mit dem Melder verbunden ist den Ersthelfer durch die Situation führen können und mit Erste-Hilfe-Maßnahmen unterstützen können. Der Notrufexperte verfügt über gute Ortskenntnisse und umfassende technische Unterstützung. Trotzdem ist jedes Detail zum Auffinden des Notfallortes von immenser Bedeutung, da es notwendig sein kann, neben dem ortsansässigen Rettungsdienst auch zusätzliche, weiter entfernte Rettungskräfte (Notarztwagen, Notarzthubschrauber) einzusetzen. Damit kann man Zeit für eine unnötige Suche ersparen. Bestimmte Angaben des Melders werden zur Sicherheit verifiziert. Häufig kommt es vor, dass bei Adressangaben oder Angaben zur telefonischen Wiedererreichbarkeit versehentlich falsche Angaben gemacht werden. Wenn möglich, sollte immer jene Person den Notruf tätigen, die dem Patienten „am Nächsten" ist. Dadurch kann im Notfall sofort geholfen werden. Dabei sollte man auch bedenken jenes Telefon zu verwenden mit dem man sich wenn erforderlich und gefahrlos möglich zum Patienten bewegen kann (Schnurlostelefon, Mobiltelefon). Viele Telefone haben technische Lösungen zum „Freisprechen". Kein Notfall gleicht dem Anderen. Deshalb ist es wichtig, die Fragen des Notrufexperten so gut man kann zu beantworten.Wahrscheinlich gibt es keine zwei gleichen Verkehrsunfälle, viele Kreislaufstillstände werden als Stürze gemeldet usw. Erst die grobe Einschätzung der Situation erlaubt eine gezielte Erfassung. Man sollte immer bedenken, dass die benötigten Informationen von der vorliegenden Situation abhängig sind. Lebensrettende Sofortmaßnahmen mit Unterstützung des Notrufexperten halten den Kreislauf bis zum Eintreffen von Rettung und Notarzt aufrecht. Die Wiederbelebung muss bis zum Eintreffen unterbrechungsfrei fortgesetzt werden auch wenn keine Besserung der Situation sichtbar ist. Viele Helfer wollen aufgeben, weil die erhoffte (und oftmals in Film und TV suggerierte) sofortige Wirkung nicht einsetzt. Der Umstand, dass es sich dabei um eine überbrückende Maßnahme handelt ist essentiell. Alle Notrufgespräche müssen in Österreich laut Gesetz aufgezeichnet werden und unterliegen einem besonderen Schutz. Nur nach einer schriftlichen Einverständniserklärung aller am Gespräch beteiligten Personen ist eine Veröffentlichung möglich. Wo kann ich Präsentationen für meinen Vortrag herunterladen?Hier. Bei Fragen zu den Präsentationen kontaktieren Sie bitte direkt Heinz NovosadStand der Unterlagen: Juni 2011
Warum ist es notwendig und möglich, dem Ersthelfer erweiterte EH-Maßnahmen anzuleiten?Vor der Beantwortung dieser Frage sollen zuerst drei besondere Umstände hervorgehoben werden, welche die Problemstellung des Erkennens, die Möglichkeit von Maßnahmen und die Notwendigkeit von Überwachung wesentlich beeinflussen und von den erlernten rettungsdienstlichen Notwendigkeiten und Gegebenheiten unterschieden. Diese sind:
Es ist möglich dem Ersthelfer erweiterte Erste-Hilfe-Maßnahmen anzuweisen, weil seit über 30 Jahren sind in den Rettungsleitstellen derartige Protokolle im Einsatz und beschäftigen sich Experten auf der ganzen Welt mit den oben angesprochenen besonderen Umständen und der gemeinsamen Umsetzung der Forschungsergebnisse. Deren Bemühungen gipfeln in der Entwicklung ganz spezifischer Handlungsanweisungen, deren Zertifizierung und deren Evaluierung zur ständigen Weiterverbesserung. Welche zusätzlichen EH-Maßnahmen werden dadurch möglich?Laut dem European Resuscitation Council (ERC) lässt sich bei 40 % aller Patienten mit Kreislaufstillstand in den ersten Minuten eine Schnappatmung feststellen. Häufig wird diese Schnappatmung vom Helfer fälschlicherweise als Atmung identifiziert und bei vielen Patienten deshalb wertvolle Zeit bis zum Beginn der Wiederbelebung verloren. Die bereits erwähnte Einbindung des Helfers am Telefon in einer sehr frühen Phase des Notfallgeschehens ermöglicht dabei frühzeitige und laufende Unterstützung beim Erkennen dieses lebensbedrohlichen Zustandsbildes. Eine Reihe von ganz speziellen Handlungsanweisungen und Werkzeugen für solche Situationen, unter diesen besonderen Umständen gelten dabei als international anerkannt und werden von uns in der Leitstelle verwendet. |
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Präsentation für EH-Kurse als Powerpoint pps-Datei (33,8 MB)